Jetzt handeln oder auf ein Wunder warten?

Der Klimawandel stellt unsere Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Die deutschen pro Kopf CO² Emissionen liegen bei durchschnittlich 9,6tCO2/a. Das weltweite Emissionsziel liegt zwischen  2,0tCO2/a pro Kopf im Jahr 2050. Ganz schön erschreckend, wenn man bedenkt, dass ein Urlaubsflug von Hamburg nach Mallorca für eine Person schon Emissionen von 1.226kgCO2 verursacht.

Einige suchen weiterhin nach "der" technischen Lösung, die dieses Problem für uns löst, ohne dass wir unsere Gewohnheiten verändern müssen. Hierbei kursieren unterschiedliche Konzepte von der Verschattung der Atmosphäre mit riesigen satelitenartigen Sonnensegeln im Weltraum, um die Sonneneinstrahlung auf die Erde zu reduzieren. Oder auch Luftfilter-Anlagen, die das CO2 ausfiltern und anschließend 2000m unter der Erde oder dem Meeresboden einschließen. Ähnlich wie es schon unter anderem bei CCS-Kohlekraftwerken erprobt wird.

Verschattung

CO² LuftFiltern

CO²

C

Q

C

C

Industrial CCS

Bei der CO2-Sequestrierung durch industrielles CCS- oder CO2-Luftfilterung werden die Risiken, die mit einer sicheren und dauerhaften Einlagerung einhergehen, als wesentliche Nachteile angesehen. 

Kritiker der CO2-Sequestrierung wenden ein, dass durch die Verpressung die Schwermetallbelastung im Grundwasserleiter steigen kann. Des Weiteren besteht laut einer an der Stanford University durchgeführten Studie bei der Verpressung von Kohlenstoffdioxid eine große Wahrscheinlichkeit von schwachen Erdbeben. Als weiterer Nachteil dieser Technologie wird gesehen, dass für die Abscheidung, den Transport und die Verpressung von CO2 erhebliche Mengen an zusätzlichen CO2-Emissionen entstehen. Kritiker befürchten, dass so durch Leckagen der CO2-Gehalt der Luft sogar signifikant steigen kann.

Gleichzeitig existieren jetzt schon dezentrale Interventionsmöglichkeiten, die es uns ermöglichen unseren CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Zwar ist die Wirkung einzelner Anlagen als marginal anzusehen, jedoch ist das gesamte Wirkungspotential enorm.

Die Energiewende in Deutschland, auch wenn diese schon fast in Vergessenheit geraten ist, hat schon einmal gezeigt wieviel Wirkung eine dezentrale Energieversorgung haben kann. Nichtsdestotrotz lässt sich bezweifeln, inwiefern die Energiewende eine nachhaltige Wirkung auf den globalen CO2-Ausstoß hatte, da die Zielsetzung nicht über die nationalen Ziele hinaus gingen. 

Die Emissionswende

Auf die Komplexität der Thematik kann hier nicht weiter eingegangen werden, jedoch soll hervorgehoben werden, dass Kommunen, Landwirte, Forstwirte, Kläranlagenbetreiber, Energie Contractor und uvm. jetzt mit der Kombination bestehender Systeme und Interventionsmaßnahmen handeln können. Dies hat nicht nur einen positiven Einfluss auf die Treibhausgasemissionen sondern auch auf die wirtschaftliche Situation der Betreiber.

 

Die Umsetzung vieler dezentral-kombinierter Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes weltweit hat in der Gesamtheit die Wirkung einer neuen "Emissionswende".

Diese Maßnahmen sind unter anderem folgende:

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  1. Energieverbrauch reduzieren/Energieeffiziensmaßnahmen

  2. Regenerative Energien generieren und verbrauchen

  3. CO2-Ausstoß kompensieren

    • Aufforsten

    • Biologisches CCS* 

In einer BIOMACON-Maschine wird aus Biomasse Wärme erzeugt.Ein großer Anteil des Kohlenstoffs wird vor der Verbrennung ausgekoppelt und kann deshalb kein CO2bilden. Circa 1/3 der Gesamtenergie wird mit dem Kohlenstoff dem System entzogen.

Im Gegensatz dazu wird bei der bio-

*Biomacon - Biologisches CCS

logischen CO2-Sequestrierung von Kritikern, der mit der Auskoppelung des Kohlenstoffs verbundene Energieverlust, als der wesentliche Nachteil angeführt.

Die Verwendung des Kohlenstoffs ist vielschichtig. Aufgrund seiner hohen Porosität ist dieser Rohstoff begehrt in der Wasser- und Luftaufbereitung sowie zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit. Unter üblichen Bedingungen ist der Kohlenstoff für mehr als 1000 Jahre stabil. 

Bei der biologischen Sequestrierung erfolgt die Logistik über die bestehende Infra-struktur.

Transportiert wird nur der Kohlenstoff. Ein Kilogramm Kohlenstoff bindet 3,6kg CO2

Impressum: 

BIOMACON GmbH,

Schmiedestr. 2,

D-31547 Rehburg/Germany,

Tel +49 5023 9000254,

Fax +49 5023 9000256,

Mail: info@biomacon.com,

Web: www.biomacon.com
Register-Nr: HRB 100820 Amtsgericht Diebholz,

Ust-IdNr.: DE230915278,

Geschäftsführung: Ulrich Suer
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